Alltagshelferin Silke: „Ich möchte den Alltag etwas erhellen.“
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Optikerin, Mutter und AlltagshelferinVierbeinige Unterstützung: Hund Melli sorgt für gute LauneEinblick in ihren Alltag als Alltagshelferin

Individuelle Unterstützung für zwei demenzerkrankte Seniorinnen #
„Bei der einen Dame geht es vor allem um den Haushalt – putzen, Betten abziehen, für Ordnung sorgen, manchmal auch Besorgungen machen. Bei der anderen geht es mehr um gemeinsame Zeit: Wir gehen spazieren, trinken Kaffee, reden. Seit ihr Mann vor einem Jahr verstorben ist, besuchen wir regelmäßig gemeinsam den Friedhof.“
Optikerin, Mutter und Alltagshelferin #
Im Hauptberuf ist Silke passionierte Optikerin, doch der Wunsch, etwas Soziales zu tun, begleitet sie schon lange. Sie hat vier Kinder, von denen zwei noch zu Hause wohnen, und einen kleinen Hund namens Melli. Als sie den Flyer von Elder Aid von einer Freundin bekommen hat, deren Eltern vom Pflegedienst Elder Aid betreut wurden, stand für sie schnell fest, dass sie sich um eine Stelle als Alltagshelferin bewerben wird. „Ich möchte einfach etwas Gutes tun. Etwas zurückgeben. Auch wenn es nur etwas Kleines ist – bloß für ein paar Stunden pro Woche für zwei alte Damen. Ich merke, wie schön die Besuche für sie sind und wie sehr sie sich darüber freuen. Dann freue auch ich mich!“
In der Zeit, die sie mit den beiden Seniorinnen verbringt, erlebt sie viele Momente, die ihr selbst viel geben. „Ich habe beide Damen richtig ins Herz geschlossen! Und sie mich auch, das spüre ich. Beide freuen sich jedes Mal sehr, wenn ich komme. Die eine Dame möchte mich auch immer gar nicht wieder gehen lassen“, erzählt Silke lächelnd. „Ich gehe jedes Mal ganz beseelt nach Hause. Die Arbeit als Alltagshelferin erfüllt mich wirklich total.“

Alltagshelferin Silke B. mit Ihrer Kundin Frau S. Vierbeinige Unterstützung: Hund Melli sorgt für gute Laune #
Silke bringt auch gelegentlich ihre Hündin Melli mit zu den Besuchen. Das ist jedes Mal ein Highlight für die beiden Seniorinnen! „Beide Damen haben sich so gefreut, als ich meinen Hund Melli das erste Mal dabei hatte! Seitdem bringe ich sie öfter mit. Wenn wir Kuchen essen, gibt es natürlich auch immer ein Leckerli für Melli. Das ist immer ganz wichtig!“

Frau S. mit Hund Melli Einblick in ihren Alltag als Alltagshelferin #
„Beide meiner Kundinnen sind an Demenz erkrankt und leben allein zu Hause. Ihre Familien kümmern sich wirklich ganz liebevoll um sie und sorgen dafür, dass es den Seniorinnen gut geht und sie bestens versorgt sind. Meine Aufgaben bei den beiden Damen sind jedoch ganz unterschiedlich. Bei der einen Seniorin komme ich hauptsächlich, um den Haushalt zu machen, zu putzen und sauberzumachen. Sie steht dann gerne im Türrahmen und redet mit mir. Es ist ihr immer unangenehm, dass sie beim Putzen hinter mir steht und redet. Aber ich finde das überhaupt nicht schlimm. Wir unterhalten uns gut!“, erzählt Silke.
„Bei der anderen Kundin geht es in der Alltagsbegleitung vor allem darum, Einsamkeit entgegenzuwirken, für Abwechslung und Beschäftigung zu sorgen und einfach mal rauszukommen. Was wir an dem Tag machen, ist immer eher spontan. Wenn ich ankomme, frage ich sie, worauf sie Lust hat. Oft machen wir einen Spaziergang zum Friedhof. Manchmal gehen wir auch ins Café. Es ist goldig, wie viel Wert die Seniorin auf ihr äußeres Erscheinungsbild legt. Alles muss immer farblich perfekt aufeinander abgestimmt sein. Es dauert eine ganze Weile, bis sie angezogen und fertig ist“, erzählt Silke schmunzelnd. Solange nutzt Silke die Zeit meistens, um die Toilette und das Waschbecken zu putzen. Da sie in ihrer Freizeit gerne backt, bringt sie zu den Besuchen auch immer einen Kuchen mit. „Meine Familie isst nicht so viel von meinem Gebäck, daher bleibt immer etwas übrig, das ich für meine Besuche bei den beiden Damen einfriere.“ Bei schönem Wetter genießen wir nach dem Spaziergang gerne zusammen die Sonne auf dem Bänkchen, essen Kuchen und trinken Kaffee.“
Ein Job mit Herz: Berührende und herausfordernde Momente #
Ein besonders schöner Moment für Silke war, als ihr eine der Damen das „Du“ anbot: „Das hat mir gezeigt, wie sehr sie mir vertraut und was wir für ein inniges Verhältnis zueinander aufgebaut haben – obwohl ich ja eigentlich nur irgendeine Frau für sie bin, die einmal pro Woche zu Besuch kommt.“ Trotz ihrer Demenz hat die Seniorin das „Du“ nie vergessen. „Manchmal sieze ich sie doch wieder, wenn ich mir nicht sicher bin, ob sie sich gerade an unser Du erinnert – ich möchte ja nicht unhöflich sein. Aber jedes Mal lächelt sie dann und sagt bestimmt: ‚Wir sind aber per Du!‘“, erzählt Silke und lacht.
„Natürlich gibt es auch schwierigere Momente“, fährt sie fort. „Eine meiner Kundinnen vermisst ihren kürzlich verstorbenen Mann sehr. Da fließt manchmal auch eine Träne. Dann braucht es schon etwas Feingefühl. Auch die Folgen der Demenz sind nicht immer leicht und erfordern viel Geduld. Bei einer fortgeschrittenen Demenz ist es ganz normal, dass etwas Gesagtes im nächsten Augenblick wieder vergessen ist. Mir ist wichtig, dass sich die Person trotzdem als vollwertiger Gesprächspartner fühlt und ernst genommen wird. Ich würde sie niemals korrigieren, sondern gehe auf sie ein und gebe ihr ein gutes Gefühl!“
Unsere Alltagshelfer und Alltagshelferinnen sind nie auf sich allein gestellt. Alle Einsätze werden von einem Team aus Pflegefachkräften angeleitet und begleitet. Sie erhalten auch regelmäßig Schulungen, beispielsweise zu den Themen Erste Hilfe, Arbeitssicherheit und Hygiene, aber auch zu pflegerelevanten Inhalten wie dem Umgang mit demenzerkrankten Menschen.
Rückhalt und Unterstützung vom Elder Aid-Team #
Was Silke an Elder Aid besonders schätzt, ist die Unterstützung durch das Team: „Ich fühle mich richtig wohl als Mitarbeiterin. Wir Alltagshelfer werden wirklich wertgeschätzt. Das merkt man! Wir erfahren starken Rückhalt vom Office-Team, das so bemüht ist, alle Einsätze bestens zu planen. Einmal konnte ich einen neuen Kunden nicht annehmen, da es organisatorisch für mich schwierig geworden wäre. Ohne Wenn und Aber wurde hier sofort danach geschaut, dass ich einen anderen, für mich passenden Einsatz bekomme. Alle sind super nett, bemüht und immer erreichbar. Ich würde Elder Aid als Arbeitgeber auf jeden Fall weiterempfehlen.“
Was Silke an ihrer Arbeit als Alltagshelferin besonders mag #
Warum ihr die Arbeit als Alltagshelferin so viel Freude bereitet, bringt Silke mit einem Satz auf den Punkt: „Ich kann die Welt nicht verbessern, aber im Kleinen kann ich etwas tun. Wenn ich es schaffe, für meine beiden Damen den Tag etwas zu versüßen, auch wenn es nur ein paar Stunden in der Woche sind, dann ist das genau das, was zählt.“
Vielen Dank, liebe Silke, für das Interview und die Einblicke in deinen Alltag als Alltagshelferin.
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