Jan. 27, 2026

Alltagshelferin Paula: „Die Dankbarkeit, die mir entgegengebracht wird, motiviert mich."

Unsere Alltagshelferin Paula hat als gelernte Journalistin einen neuen Weg eingeschlagen, um mehr Sinn im Beruf zu finden. In diesem Artikel gibt sie Einblicke in ihre Arbeit und erzählt von besonderen Momenten.


Was hat dich dazu bewegt, Alltagshelferin zu werden? #

„Ich bin gelernte Journalistin und habe viel mit Social Media gearbeitet. Irgendwann fehlte mir die Sinnhaftigkeit in meiner Arbeit. Ich habe den Entschluss gefasst, dass ich in einem sozialen Bereich arbeiten möchte. Durch eine Freundin habe ich von der Arbeit als Alltagshelferin erfahren. Das hat mich direkt angesprochen! Als ich online die Stellenanzeige von Elder-Aid gesehen habe, habe ich mich sofort beworben."

Erzähl doch mal: Wie sieht ein typischer Arbeitstag für dich aus? #

„Da jeder Kunde und jede Kundin andere Bedürfnisse hat, sieht kein Arbeitstag exakt gleich aus. Ich nehme aber gerne mal meine liebe Kundin Jutta (*Name von der Redaktion geändert) als Beispiel. Sie ist eine Seniorin mit fortgeschrittener Demenz, die ich zweimal pro Woche für jeweils drei Stunden besuche. Ich betreue sie nun bereits seit einigen Monaten und wir sind mittlerweile ein richtig gutes Team. Wenn ich bei ihr zu Hause ankomme, setze ich mich erst einmal zu ihr und wir unterhalten uns nett. Dabei frage ich sie auch, wobei ich sie heute unterstützen darf und was ihr besonders wichtig ist.

Das ist auch genau das Schöne: Ich habe immer die gleichen Kunden. Man kennt sich also mit der Zeit und weiß, was dem Kunden wichtig ist. Dann geht's los: Küche putzen, Spülmaschine ausräumen, prüfen, was so im Kühlschrank ist. Gegebenenfalls gehe ich einkaufen, um ihr ein leckeres Mittagessen zuzubereiten. Meistens koche ich auch gleich etwas für den nächsten Tag vor. Anschließend bringe ich die restliche Wohnung in Ordnung. Gerne mache ich auch noch einen schönen Obstteller für den Nachmittag. Ein paar Vitamine sind wichtig!“

Gibt es einen besonderen Moment, der dir im Gedächtnis geblieben ist? #

„Oh ja, da gibt es tatsächlich einige. Meistens sind es die kleinen Momente. Einmal war eine Kundin ganz begeistert von meinen lackierten Fingernägeln und fragte, ob ich ihre auch so hübsch machen könne. Das fand ich richtig goldig. Wir haben dann ihre Nägel ordentlich gefeilt und lackiert. Es war schön zu sehen, wie wohl sie sich gefühlt hat und wie gut ihr das Ergebnis gefallen hat.

Und dann gibt es auch emotionale Momente. Eine Kundin hatte ihren Ehemann gerade verloren. Sie hat mir eine Kondolenzkarte vorgelesen, wir haben gemeinsam geweint und ich habe sie in den Arm genommen. Das hat ihr gut getan.“

Was motiviert dich in deinem Job als Alltagshelferin? #

„Da wir unsere Kunden regelmäßig besuchen und nicht nur für ein paar Minuten bleiben, sondern uns wirklich Zeit nehmen, kann eine echte Bindung entstehen. Nach ein paar Besuchen ist man sich nicht mehr fremd und es entsteht ein richtig schönes Vertrauensverhältnis. Manche Kunden freuen sich dann schon richtig und warten, bis man endlich kommt. Die Anerkennung und Dankbarkeit der Kunden und auch der Angehörigen ist das, was mich motiviert. Der Job als Alltagshelferin ist wirklich wertvoll und wichtig, denn wir ermöglichen es Senioren und pflegebedürftigen Menschen, so lange wie möglich würdevoll in ihrem vertrauten Umfeld zu leben. Und das macht meine Arbeit für mich sinnvoll.“

Gab es auch herausfordernde Momente? #

„Ja, die gab es auch schon. Obwohl ich durch meinen dementen Opa schon einiges weiß, musste ich mich trotzdem erst einmal daran gewöhnen, dass sich meine Kundin Jutta beim nächsten Besuch zum Beispiel nicht mehr an mich erinnert, obwohl wir uns doch so gut verstehen. Da ist es wichtig zu wissen, dass das im fortgeschrittenen Stadium der Demenz nun einmal so ist und man das nicht persönlich nehmen oder sich enttäuscht fühlen sollte. Wir werden bei Elder Aid hierfür aber bestens vorbereitet und geschult. In unseren regelmäßigen Mitarbeiterfortbildungen geht es genau um solche Themen: den richtigen Umgang mit demenzerkrankten Menschen, aber auch um Sturzprophylaxe, Erste Hilfe usw. Auch während der Einsätze sind wir nie auf uns allein gestellt, sondern können uns jederzeit an die Pflegedienstleitung wenden.”

Was schätzt du an Elder-Aid als Arbeitgeber? #

„Dass man sich nicht allein gelassen fühlt, sondern abgeholt und unterstützt wird. Man wird von Pflegefachkräften eingearbeitet und begleitet. Das Team ist richtig sympathisch und wir haben immer etwas zu lachen. Man merkt einfach, dass das Wohl der Kundinnen und Kunden sowie der Mitarbeitenden bei Elder-Aid höchste Priorität hat.“

 

Paulas Geschichte zeigt, wie vielfältig und bereichernd die Arbeit als Alltagshelferin ist. In den kommenden Wochen stellen wir weitere Mitarbeiter vor – bleiben Sie gespannt! 

Möchtest du wie Paula einen Job mit Sinn? 
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Als anerkannter Pflegedienst haben wir uns auf stundenweise Alltagshilfe, und -begleitung, Haushaltshilfe, Demenzbetreuung und Grundpflege spezialisiert. Dafür nehmen wir uns ausreichend Zeit – mindestens 2 Stunden pro Besuch! Wir sind im ganzen Großraum Stuttgart für Sie da:

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